vom Kreuz mit Mathe
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der harte Weg
Die bayrische CSU findet es ganz toll, dass man das Abi nicht nur am Gymnasium machen kann, sondern auch nachträglich anhängen. So einen Schüler habe ich jetzt. Er hat den Quali an der Hauptschule gemacht mit einem glatten Einser in allen Fächern. Hat dann den mittleren Abschluss gemacht, auch an der Hauptschule und war auch da sehr gut. Daraufhin ist er auf die FOS. Und da hängt er jetzt. Er ist an der Technik-FOS, denn sein Ziel ist Elektrotechnik studieren. Ihm fehlt die Mathematik, die ganz einfache Mittelstufen-Mathematik: Umformen von Termen, Vorzeichenregeln, Rechnen mit Exponenten. Eine quadratische Gleichung kann er so lala lösen. Gleichungen mit mehreren Unbekannten - da beißt es aus. Am Gymnasium ist das Abitur viel leichter zu kriegen, denn da hat man in den mittleren Jahren so viel Mathematik, wird so getriezt, dass diese Sachen alle richtig sitzen. Auch an der Realschule, wenn man am technischen Zweig ist, geht es an der FOS gut voran. Aber nicht mit dem Abschluss vom M-Zweig. Da halten nur die ganz Guten und die, die unbedingt wollen, durch weiter zu machen. Also werden die Zukunftschancen doch bereits in der 4. Klasse ein für allemal festgelegt: Kriegst du das Abi locker hin oder musst du es mit viel Schweiß erarbeiten. Ans Gymnasium aber konnte er nicht, weil die Direktorin keine Schüler aus der Montessorischule nimmt.
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