vom Kreuz mit Mathe

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Karussel fahren

Karussel fahren

Zotteltrudi holte den Rasenmäher aus dem Schupfen.
"Nein", schrie Thusnelda, "nein, du darfst nicht mähen. Ich muss schrecklich weinen, wenn du die ganzen schönen Blumen abmähst."
"Schöne Blumen, schöne Blumen, das war einmal! Die sind jetzt verblüht und müssen gemäht werden."
"Susanne hilf mir", schrie Thusnelda, "schnell, sag der alten Trudi, dass sie nicht mähen darf."
Susanne kam an den Gartenzaun und flötete: "Trudilein, du darfst erst mähen, wenn die Samen ausgefallen sind, sonst hast du nächstes Jahr keine Blumen mehr."
"Aha", meinte Zotteltrudi bissig, "deswegen mähst du jedeWoche, damit du ja keine Samen hast, die ausfallen."
"Ich hab ja auch einen Rasen, Trudilein, aber du willst doch eine Blumenwiese haben."
"Ich will einfach einen Platz für meinen Liegestuhl", schrie Zotteltrudi wütend, "Einen Platz, bei dem mich nicht dauernd die Gräser kitzeln, so dass ich lachen muss statt zu schlafen."
"Einen Platz für einen LIegestuhl darfst du dir natürlich frei mähen", sagte Susanne, lächelte und verschwand wieder in ihrer Küche.
"Einen Platz für den Liegestuhl darfst du natürlich schon frei mähen", echote Thusnelda und legte den Kopf schief, "aber nur unter einer Bedingung, nämlich, dass ich mitmähen darf."
"Kannst dich vorne drauf setzen und mit den Flügeln schlagen."
"oh nein, oh nein, du musst mich in einen kleinen Käfer verwandeln und dann setz ich mich unten auf das Drehdings und fahr Karussel."
Zotteltrudi musste eine Weile überlegen, was denn Thusnelda wollte. Im warmem Wind, der beim denken von ihrem Kopf aufsteig, flatterten die Zotteln hin und her. Endlich verstand sie es: Thusnelda wollte auf dem kreiselnden Messer sitzen.
"Los, mach schon, verhex mich in einen kleinen Käfer", reif Thusnelda ungeduldig.
"Das ist viel zu gefährlich, viel, viel zu gefährlich! DAs Kreiselmesser dreht sich so schnell, da fliegt ein kleiner Käfer gleich herunter und wird dann von dem Messer in tausend Stücke gehackt."
"Du musst mir halt Klebebeine anhexen. Bitte,bitte, ich will so gerne Karussel fahren!"
"Außerdem, Thusnelda, wenn du da unten auf dem Kreisel sitzt und ich schieb den Rasenmäher vorwärts - dann drehst du dich ja gar nicht im Kreis."
"Wieso, warum?"

"Häha", sagte Erasmus zu Helmrich, der neben ihm im Rollladenkasten hing, "natürlich dreht sich der Käfer im Kreis."
"Aber nein", sagte Isidor, "die Thusnelda bewegt sich dann ungefähr so wie wir immer fliegen, in Wellenlinien."
"Niemals, widersprach Erasmus, Vielleicht sind es ja keine perfekten Kreise sondern mehr so Fledermauskreise."
"Oder Schleifen?"

Welche der folgenden Bahnen ist richtig?
Cyclo1Cyclo2Cyclo3Cyclo4

Wie kriegst du das raus? Bastle dir aus Karton eine Kreisscheibe mit zwei Löchern: Durch das mittlere Loch kannst du kontrollieren, ob die Kreisscheibe auf einer geraden Linie fährt - das ist der Weg des RAsenmähers. Gleichzeitig dreht sich der Kreis um diesen Mittelpunkt und dabei zeichnet der Stift die Bahn des Käfers auf.
SANY0040
19.7.08 22:01


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Dimensionen

Hier kann man sich einen tollen Mathefilm herunter laden. Ein ästhetischer Genuss mit Nebenwirkung.
Es gibt für diesen Film auch deutsche Untertitel, falls das Englisch zu schwer verständlich ist. Allerdings hab ich noch kein Programm gefunden, dass die Untertitel auch anzeigt.
Muss mal bei Linux schauen ...
14.7.08 14:09


Handy

Ein Handy strahlt und zwar die gleichen elektromagnetischen Strahlen wie eine Mikrowelle.

Und was passiert mit meinem Ohrß Und mit den paar Zellen im Hohlraum dahinter?
11.7.08 08:49


ein tolles Buch

Geometrie und ihre Anwendungen
von Georg Glaeser

Dr. Glaeser ist Prof für Mathe und Geometrie an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Das Buch enthält ganz viel tolle Bilder. Die Texte sind weitgehend gut lesbar. Selbst wenn man mit Mathe sonst nichts am Hut hat, hier werden einem die Augen dafür geöffnet, welche Rolle die Geometrie in unserem Leben spielt.
Beispiel. Wie verbindet man zwei Rohre rechtwinklig?
9.7.08 15:04


Respekt

Peter geht auf eine städtische Schule. Da wird jede ausfallende Unterrichtsstunde mit Unterricht gefüllt - nicht so wie hier am Gymnasium, wo es dann "Freistunden" gibt. So ist er letzte Woche in den Genuss von 4 zusätzlichen Mathestunden gekommen. Ihr Lehrer hat die für Übungsaufgaben genutzt. Auch gibt er Hausaufgaben auf, da sitzen die 1 Stunde vor einer Aufgabe. Ich bekomme immer mehr Respekt vor der Realschule, vor allem vor dem technischen Zweig. Da geht es in den naturwissenschaftlichen Fächern zur Sache! Die höheren Töchter vom Gymnasium mit ihren "Sprachen" würden da nicht mitkommen.

Gestern hatte ich einen ganz bösen Eintrag im Kopf, habe ihn dann aber nicht geschrieben. Eben über diese Leute aus "besserem Hause", die sich ihr Abi mit Blabla erobern und dann Kunstgeschichte oder Romanistik studieren und niemals davon ihren Lebensunterhalt bestreiten werden. Oder über das selektive Korrieren von Französisch-Schulaufgaben: bei schlechten Schülern ist jeder veressene Akzent ein Fehler, bei guten Schülern wird so mancher Fehler übersehen. Besser, ich hör auf!
17.6.08 09:05


nochmall Physik

Fritz ist niedergeschlagen. Er hat im Physikabi nur 7 Punkte geschafftJetzt traut er sich kein technisches Studium mehr zu. Warum nur wird die Physik in der Schule so unterrichtet, dass fast jeder Schüler sagt: Ist mir zu schwer! Da studier ich lieber *logie, auch wenn ich dann arbeitslos bin.
Meine tochter hat im Abi nur 3 Punkte geschafft. Trotzdem hat sie sich für Elektrotechnik eingeschrieben und das Studium geschafft. Sie muss nur noch ihre Diplomarbeit schreiben, - wirklich nur schreiben, alles andere , das Messprogramm und die Messungen sind fertig. Einmal hat sie so eine Bemerkung gemacht: "Jetzt kapier ich endlich, worum es in Physik geht."
WAs ich damit sagen will: Physik ist anders als es in der Schule unterrichtet wird. DAs soll keine Kollegenschelte sein. Wie will man in einer 34-köpfigen Klasse VErsuche vorführen? DA springen die doch über die Bänke, während der Lehrer noch am Justieren ist. Ein Physikprofessor hat es da besser: die Experimente führen die Assistenten oder der Labortechniker vor, während der Professor sich aufs Erklären konzentrieren kann.
16.6.08 08:53


Physik

Zur Zeit mehr Physik als Mathe - gefällt mir aber.
Ich ärgere mich nur, wenn Physik reduziert wird auf Einsetzen in Formeln. ABer den Schülern ist das lieber als Phänomene beschreiben. Komisch, da sind sie so stolz darauf, dass sie "sprachlich begabt" sind, aber wenn es darum geht, diese Begabung für Physik zu benützen, dann kneifen sie. Da muss man jeden Wort aus ihnen heraus wringen. DAs Magnetfeld der Erde lässt sich halt nicht mit einem Satz beschreiben. Den Bleistift nehmen und eine Skizze malen ist fast schon eine Zumutung. Dabei erklärt es sich an Hand eines Bildes viel leichter.
Da sehe ich halt den nachteil der heutigen technischen Möglichkeiten. Früher hat man von Hand die verschiedenen Schwingungszustände eines Dipols, oder die Überlagerung bei reflexion gemalt. Heute gibt es Java-Applets, die das vorführen. Aber das Aha-Erlebnis, wenn sich bei der Addition die Wellen ausläschen, bleibt da aus. Natrülich werden die eigenen Zeichnungen nie so perfekt, aber muss alles perfekt sein?
12.6.08 08:24


So ist das

Melanie geht in die 12. und neulich haben wir uns über ihre Zukunftspläne unterhalten. Melanie sagte: "Wenn ich doch Mathe könnte, dann würde ich etwas Technisches studieren. Das ist doch immer gefragt. Da hat man doch Chancen. Aber ich kann ja nur Sprachen. Was will ich denn mit Englisch? Kann doch heute schon jeder. Bleibt noch Französisch. Aber ich will keinesfalls Französischlehrerin werden. Und Übersetzerin? Es ist echt beschissen, dass ich kein Mathe kann und kein Physik."
"Und warum kannst du das nicht?"
"Ich kann nur auswendig lernen. Das kann ich sehr gut. Aber in Mathe und Physik kommt man damit nicht weit."

Das ist nicht erfunden! Das hat sie wirklich gesagt.
29.5.08 09:25


physikalische Chemie

Die Tochter der Nachbarn studiert Chemie für Lehramt im 4. Semester. Das steht physikalische Chemie auf dem Programm. Deswegen kommt sie jede Woche mit dem Übungsblatt vorbei und wir lösen die Aufgaben gemeinsam. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich so etwas jemals gerechnet hätte. Aber es geht, denn zu jeder Aufgabe steht eine halbe Seite Anleitung auf dem Blatt. Mit dem, was sie in der Vorlesung hören, können sie die Aufgaben nämlich nicht lösen. Außerdem ist der Prof Amerikaner und hält seine Vorlesungen in einer Sprache, die er für deutsch hält.
Es geht auch mehr um Mathematik als um Physik: Wie berechnet man den Erwartungwert einer quantenmechanischen Wahrscheinlichkeitsfunktion und wie löst man Differentialgleichungen. Das erste konnte ich nicht, aber das zweite hab ich hingekriegt und da bin ich stolz drauf!
20.5.08 07:52


Tränen

Anna ist 16 und geht auf die REalschule. Es geht auf die Abschlussprüfung zu, deswegen schickt ihre Mutter sie zu mir. Ihre Sprüche "Das ist doch alles nur Kack!" - "Das lern ich nie und nimmer." - "So was kann man doch nicht von uns verlangen." nerven! Da könnte ich ja gleich wieder in den Schuldienst zurückkehren. normalerweise wollen meine Schüler bei mir lernen. Aber Anna mag nur manchmal, meist aber nicht. Gestern ist mir der GEduldsfaden gerissen. Steigung einer Geraden war zu berechnen.
"WEiß ich nicht."
"Das habt ihr doch voriges Jahr bis zum geht nicht mehr gepaukt."
"Hab ich vergessen."
"Voriges Jahr hast du das ganz gut gekonnt."
"ich kanns trotzdem nicht mehr."
Also, sag ich es ihr, Differenz der y-WErte geteilt durch die Differenz der x-WErte, setze die Zahlen ein, bilde die Differenzen. Dann steht da -2:2.
"Was ergibt denn das?"
"WEiß ich nicht."
"Minus durch plus."
"Kann ich nicht."
Da war es aus und ich habe ziemlich laut gesagt: "Weißt du, mit dir macht mir das überhaupt keinen Spaß. WArum kommst du überhaupt zu mir?"
Ihre Augen füllten sich mit Tränen.
"Weil ich es nicht kann."
Biln ich ein pädagogischer Trampel?
Auf jeden Fall bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich denke, ich kann Mathe ganz gut erklären, aber psychologe bin ich keiner. Was man mit so einem Fall macht, weiß ich nicht.
22.4.08 08:53


Latein 1 oder 2

Hier am Ort tobt der Streit, weil am Gymnasium Latein als zweite Feremdsprache abgeschafft werden soll. Als erste bleibt es ja weiterhin erhalten. Der Untergang des Abendlandes usw. droht. Ich habe das kleine Latinum mit Latein als dritter Fremdsprache. Das ist jetzt 41 Jahre her. Gebraucht habe ich es in den 41 Jahren NIE.
Immer ist die Rede davon, dass man den Lehrplan entschlacken soll und die unnützen und überflüssigen Pfunde Themen streichen soll. Dass die Schüler so viel überflüssiges Zeug lernen müssen, das sie nie im Leben brauchen. Warum streicht man eigentlich nicht Latein?



Wenn die große Kurswahl nach der 11. Klasse beginnt, werden mit Vorliebe Physik und Chemie abgewählt. Sind diese Fächer überflüssig? Da machen nicht wenige Schüler in Latein ihr Abi, aber von Atom- und Kernphysik haben sie keine Ahnung, wissen nicht, was ein Laser oder ein Halbleiter ist, geraten beim Wort STrahlung in Panik - und rühmen sich, dass sie "gebildet" sind.

21.4.08 08:22


zweiter Bildungsweg

Gleich vorne weg: Ich finde es gut, dass es diese Möglichkeit gibt, das Abitur nachzuholen.
Aber:
Die Bayr. Regierung ist stolz darauf, dass die Hälfte der Studenten die Hochschulreife auf diesem Weg erhalten hat.
Nur: offensichtlich wird mindestens die Hälfte der Leute, die das Zeug zum Studieren hätten, in der Schule als ungeeignet ausgesiebt. Wenn man bedenkt, dass man, um überhaupt nachträgllich zum Abitur antreten zu können, eine abgeschlossene Berufsausbildung samt etlichen Jahren Berufspraxis haben muss, dann ist das doch die reine Verschwendung der Ressourcen Geist und Intelligenz. Viele Leute, die auch begabt wären, treten ar nicht erst an, weil sie in diesem Alter am Abend lieber bei ihren Kindern sind statt die Schulbank am Abendgymnasium zu drücken.
Die Gedanken kamen mir aus aktuellem Anlass: Ich habe eine Nachhilfeschülerin, die sich neben dem Beruf aufs ABitur vorbereitet. Das ist so schwer! Am ABend ist sie meist viel zu müde, so dass nur das Wochenende zum Lernen bleibt. Die Nerven liegen auch blank. Verglichen mit ihr nehmen meine jungen Abiturientinnen das Abitur viel leichter.
13.4.08 10:04


Geld verdient

In letzter Zeit habe ich viel Nachhilfe gegeben, hauptsächlich Abi-Vorbereitung. Das verdiente Geld habe ich für Bücher ausgegeben, nicht nur Mathebücher!



Jetzt bin ich weg lesen.
10.4.08 13:59


Matura

Heute konnte ich einen Blick in das Matheheft einer österreichischen Maturantin werfen. Respekt! Das können meine Grundkurs-Abiturienten nicht !
6.4.08 12:37


Ist das Gehirn ein Mathemuskel?

Die Überschrift ist ein Schmarrn, aber der Inhalt dieses Artikels in der FAZ geht in die richtige Richtung: Jeder, der ein Gehirn hat, kann auch rechnen. Obwohl das alles halt journalistisch spöttisch distanziert gebracht wird. WEr es genau wissen will. dem empfehle ich dieses Buch:
Keith Devlin, das Mathe-Gen
28.3.08 18:08


Osterferien

Wie jedes Jahr: Mathe von früh bis spät und dazwischen Physik
In gut drei Wochen beginnt das Abitur und als erstes sind die Grundkurse dran.
Der Abilturtermin ist an den Ostertermin gekoppelt und daher heuer so früh. Eigentlich Schwachsinn.
Das G8 wäre so leicht einzuführen gewesen, indem man das Abitur erst Anfang Juli schreibt statt Ende April.
26.3.08 08:31


Glücksgefühle

Heute ist bei uns Stichwahl und ich bin Wahlhelferin. Es ist, wie zu erwarten- wenig Andrang. Also habe ich ein Physikbuch mitgenommen und rechne Aufgaben. Denn nächste Woche bin ich gefordert: Vorbereitung auf das Abitur im Physik-Leistungskurs.
Nachdem ich einige Aufgaben richtig gelöst hatte, habe ich gejubelt. Meine Mitwahlhelferinnen schauten ganz verblüfft.
"Ich habe Glücksgefühle", erklärte ich, "weil ich es kann."
"Also, Glücksgefühle beim Rechnen ...", meinte eine.
Doch, die hab ich! Wenn ich eine Aufgabe richtig löse, dann gibt mir das einen richtigen Endorphinschub. Und schon packe ich die nächste an. Wenn ich mal eine Aufgabe nicht richtig habe, dann spicke ich zwar im Lösungsbuch, rechne sie aber noch einmal allein. Bis das "Glücksgefühl" kommt: die kann ich auch.

Eigentlich gibt es kein anderes Fach, wo man so leicht Glücksgefühle erzeugen kann. Denn Mathe- und Physikaufgaben sind nachprüfbar "richtig" zu lösen. Wie will man das in Geschichte ode Französisch machen? Ich hab alle Daten/alle Vokabeln richtig gelernt? Eine Aufgabe zu "können" ist noch eine Stufe mehr.
16.3.08 13:46


mal wieder: G8

Was Mathe betrifft, ist wohl nicht die Stoff-Fülle das Problem, denn da wurde gekürzt. Drei Fremdsprachen innerhalb von 4 Jahren beginnen - das ist schon hart. Das kommt an die Grenzen dessen, was das Gehirn täglich an Vokabeln aufnehmen kann.
Das Problem sehe ich in den Klassengrößen. In einer Klasse mit über 30 Schülern ist kein effektiver Unterricht mehr möglich. Da kann sich der Lehrer wirklich nur noch vorne hinstellen und den Stoff vortragen, dabei ab und zu den Vortrag unterbrechen, um jemanden zu ermahnen.
Erst in Klassen unter 25 Schülern ist wirkliches unterrichten möglich, kann man auf Einzelne eingehen, kann nach Bedarf wiederholen oder auch einmal etwas straffer durchziehen und dabei die Schüler mitnehmen.
WEnn ich denke, wie ich und andere Nachhilfelehrer den Stoff in Kleingruppen durchziehen: eine Stunde für den Unterrichtsstoff einer Woche.

Mit Stoff streichen wird das G8 auch nicht besser. Macht die Klassen kleiner!
12.3.08 08:00


langsam, langsam

die Fortetzung von Tempo, Tempo, alte Hexe

Beim Frühstück - trockenes Müsli und Wasser für Thusnelda, ein Becher Kaffee und Müsli mit Yoghurt für Zotteltrudi - hielt Zotteltrudi der Thusnelda einen Zettel vor den Schnabel.
"Hier, ich hab es ausgerechnet. Bei unserem ersten Treffen war ich schon 3 km geradelt. Unser nächstes Treffen war 1,5 km von Zuhause entfernt. Das dritte Treffen 750m und das vierte 375m. Von wegen 7 mal hin und her geflogen!"
"Ach ja?" sagte Thusnelda und hielt den Kopf schief. Immer zum Nachdenken hielt sie den Kopf schief. "Also", sagte sie nach einer Weile, "dann war das nächste Treffen bei 187,5 m, dann bei 93,75 m, dann bei 46,875 m, dann bei 23,4375m. Das war schon das 8. Treffen! Bei 11,72m bin ich zum 9. Mal zurückgeflogen. Wie ich das 10. Mal bei dir war, warst du immer noch 5,86 vom Haus entfernt. Siehst du, ich hab Recht! Zehnmal bin ich hin und her geflogen!"
Zotteltrudi nahm einen langen Schluck aus ihrem Kaffeebecher. Thusnelda wühlte mit dem Schnabel in ihrem Müsli herum und pickte sich die Rosinen heraus.
Zotteltrudi gab ihr einen Klapps auf den Schnabel.
"Du musst auch Haferflocken essen, frecher Vogel! Und überhaupt musst du froh sein, dass wir nach Hause gekommen sind und du nicht immer noch zwischen Haus und Radl hin und her flattern musst.
Beim elften Treffen war ich immerhin noch fast 3 m vom Haus entfernt, beim zwöflten 1,5 m. Während du dieses Stück zurückgeflogen bist und umgekehrt bist, bin ich dir auf einen dreiviertel Meter entgegengeradelt. Dann 37 cm, 18,5 cm. Dann hast du 9 Zentimeter zurückfliegen müssen, weil ich immer noch nicht zu Hause war, dann 4,5 cm, dann, 2,3 cm. Rechne es nur nach. Die Stücke, die du zurückfliegen musstest sind zwar immer kürzer geworden, aber ich bin dir immer weniger entgegengekommen. Wäre ich nicht vom Radl gesprungen, würden wir immer noch draußen sein, und du müsstest grad 21 Picometer fliegen, um wieder bei mir zu sein."
"Falsch, falsch,falsch!" krächzte Thusnelda und zerbröselte eine Haselnuss im Schnabel.
"Um diese Zeit wären wir bestimmt schon bei 20 Femtometer!"
"Ruhe da unten", fiepste ein Fledermauserich, "ich will endlich schlafen. Es ist ja schon heller Tag. Und überhaupt Femtometer! Da muss man ja schon die Atome aneinander drücken und das weiß doch jede Fledermaus, dass das nicht geht."
"Aber natürlich geht das!", krächzte Thusnelda, "das geht noch viel mehr, da geht noch Attometer und Zeptometer und Yoktometer."
"Komm", lachte Zotteltrudi, "das ist schon ein Quadrillionstel Meter! Das ist doch nur Spaß."
"Spaß! Spaß! Das ist kein Spaß! Es gibt auch noch Quintillionstel und Sextillionstel und Septillionstel und Oktillionstel und immer kleiner und kleiner und kleiner und kleiner und kleiner ..."
Erschöpft ließ sie die Flügel hängen.
"Jetzt brauche ich dringend einen Kakao. Von dem vielen Hinundherfliegen ist mir ganz schlecht."
Zotteltrudi löffelte ihr Müsli weiter.
"Du bist ja gar nicht hin und hergeflogen. Du hast dich am Schluss ja nur noch umgedreht. WEgen denpaar Zentimetern!"
"Ho, und wie schwindlig mir davon geworden ist! So viel umdrehen und umdrehen! und Millimeter vor und Mikrometer zurück und dann noch Nanometer! Ich brauche gleich noch ein paar Rosinen."
Sie spähte in Zotteltrudis Schüssel, ob sie welche entdeckte.
"Du bist doch gar nichts geflogen!"
"Aber im Geiste bin ich geflogen! Das ist ein geistiger Schwindel! Also, rück noch ein paar Rosinen raus."
"Iss lieber Dinkelflocken", sagte Zotteltrudi, "Die helfen bei geistigem Schwindel besser als Rosinen."
23.2.08 10:04


Lösung für Tempo, Tempo

Die Lösung ist ganz einfach: Thusnelda fliegt dreimal so schnell wie Zotteltrudi. Also legt sie in derselben Zeit auch den dreifachen Weg zurück.
Zotteltrudi fährt in der halben Stunde 6 km, Thusnelda fliegt 18 km

Die Zahl der Begegnungen lässt sich am leichtesten graphisch bestimmen.
Loesung für Tempo, Tempo
21.2.08 13:25


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